Content-Management (CM) ist die Zusammenfassung aller Tätigkeiten, Prozesse und Hilfsmittel, die den Lebenszyklus digitaler Informationen in Form von Unterlagen und Dokumenten unterstützen. Die digitalen Informationen - Text, Bild, Audio, Video - werden oft als Content (Inhalt) bezeichnet, sie können als Dateien vorliegen, die einzeln verarbeitet werden oder auch als zusammenhängende Dateisysteme wie Webseiten (Hypertext) oder in strukturierter Form wie in Datenbanken.


Content-Lifecycle

Der Lebenszyklus solcher Unterlagen und Dokumente durchläuft typischerweise sechs grundlegende Phasen: (1) Erzeugung, (2) Überarbeitung, (3) Veröffentlichung, (4) Übersetzung, (5) Ablage und Archivierung, (6) Ausscheidung.

Content-Management ist durch kooperative Prozesse und Tätigkeiten gekennzeichnet. Oft finden sich folgende grundlegende Rollen:

  • Autor - verantwortlich für die Erzeugung und Überarbeitung des Contents
  • Herausgeber - verantwortlich für die Feinarbeit an der Unterlage und für die Art und Weise der Veröffentlichung
  • Verleger - verantwortlich für die physische Herausgabe des digitalen Contents
  • Administrator - verantwortlich für die Verwaltung verschiedener Ausgaben des Contents sowie für dessen Speicherung, so dass er aufgefunden und weiterverarbeitet werden kann

Quelle: Wikipedia

Content-Management-System

Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.

Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird teils der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS benutzt. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden.

Aufbauschema eines CMS

Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden gegebenenfalls erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen.

Anforderungen & Funktionsumfang

An Content-Management-Systeme werden eine Reihe von typischen Anforderungen gestellt:

  • Unterstützung eines Publishing-Prozesses, an dem sich mehrere Personen mit verschiedenen Aufgaben beteiligen, z. B. Autoren, Editoren und Webmaster, die Inhalte erzeugen, genehmigen oder freischalten.
  • Dementsprechend eine Vorschau neuer Inhalte, bevor diese freigeschaltet werden (Überprüfung).
  • Optional: Speicherung von Inhalten vor deren Änderung und die Rückführung dieser Inhalte (Versionierung).
  • Vorlagenbereitstellung für verschiedene Typen von Einzelseiten oder Web-Sites (Site-Templates).
  • Content-Life-Cycle-Management, um z. B. Inhalte zeitlich begrenzt zu veröffentlichen oder zu archivieren.
  • Zielgruppengerechte Darstellung von Inhalten. Siehe dazu z. B. Barrierefreiheit.
  • Einbindung externer Datenquellen und externer Informationsdienste.
  • Modulare Erweiterbarkeit

Quelle: Wikipedia